Regen und Sturm getrotzt
wo wir sind ist das Licht
Es ward zu guter Tradition, dass wir am ersten wirklich langen Wochenende des Jahres unsere Zelte zur Saisoneröffnung auf unserem eigenen Grund und Boden errichten. Eine Schaar Phelias' Erben fand sich ein und errichtete in Windeseile die Lagerstatt. Wir trotzten der Kälte bei Kirschbier und Schichtfleisch und alsbald suchten wir unsere Schlafstätten auf.
Der folgende Tag begann sonnig mit einem süßen Frühstück. Rauta errichtete seine Schmiede und schnell ertönte das Surren des Gebläses und das unablässige Schlagen des Hammers. Abends zogen dann wieder leichte Wolken auf. Wir machten es uns an unserer Feuerstelle gemütlich und verspeisten das eine oder andere gute Stück Fleisch, Käse, Salate und sogar von eigener Hand hergestelltes Eis, bevor es dann zum Tagwechsel wieder in die Federn ging.
Tags darauf war uns das Wetter leider nicht gewogen. Ein böiger Wind kam auf und brachte reichlich Regen mit sich, so dass wir die Wände unseres Pavillons schlossen und es uns an unserer Tafel gemütlich zu machen. Immer wenn der Himmel sich für ein paar Stunden auftat nutzten wir die Zeit für ein paar kleinere Reparaturen und Schönheitsarbeiten an unserer Ausstattung. Abends verwöhnte Keltaar uns mit einem gar köstlichen Linseneintopf und unser Tanne zauberte wiederum eine leckere Eiskreation. Ob der Kälte und des Windes machten wir uns früh wieder auf in unsere Zelte und Betten, denn schon am nächsten Tage sollte der Abbau stattfinden.
Und genau so geschah es auch. Nach einem opulenten Frühstück und bei von Phelia gesandtem Sonnenschein brachen wir unsere Zelte ab, luden die Kutschen und machten uns auf den Weg in unsere heimischen Burgen. Frohen Gemüts, dass es schon bald in Rastede ein Widersehen gibt.